Montag, 03 MAI 2010 - KATEGORIEN : MARKTINFORMATIONEN
Ein Arbeitspapier der EU-Kommission lässt die Schwierigkeiten bei der  Erarbeitung einer Kohlenstoffsteuer für die Europäische Union erkennen.
 
Über die Einführung einer europäischen CO2-Steuer  wird viel geschrieben. Nach Ansicht einiger würde sie den Schutz der europäischen Wirtschaft erlauben. Gegenüber Staaten mit einer weniger strengen Umweltpolitik als der Europäischen Union; sie hätten einen Handelsvorteil, falls Brüssel strengere Emissionswerte einführen würde.
"Die Verwaltungskosten für die Erhebung dieser Steuer sprengen alle Massstäbe, denn das System erfordert eine Vielfalt von Tarifen, je nach den betroffenen Erzeugnissen und Ländern", zeigt die EU-Kommission auf. "Das Vorhaben läuft darüber hinaus Gefahr, einen Handelskrieg auszulösen. Konkurrierende Wirtschaftsmächte, wie China, werden nicht zögern, zu Repressalien zu greifen."


Mittwoch, 07 APRIL 2010 - KATEGORIEN : MARKTINFORMATIONEN
In den Niederlanden wird so bald die fahrleistungsbezogene Steuer nicht eingeführt. Die CDA, die Partei des (zurückgetretenen) Ministers, Camiel Eurlings, unterstützt dieses Projekt nicht mehr.
 
« Diese Steuer ist geeignet, wegen des obligatorischen Einbaus von Registriergeräten bei den  Autofahrern Zweifel aufkommen zu lassen », verlautbart man seitens der CDA.
 
Andererseits scheint die Lösung einer Erhöhung der Steuer für motorisierte Fahrzeuge bei Senkung der Kaufsteuer ebenso wenig ungeteilte Zustimmung zu finden.

Mittwoch, 07 APRIL 2010 - KATEGORIEN : MARKTINFORMATIONEN
Die CO2-Steuer wurde auf nationaler Ebene aufgegeben. Dies hat der französische Premierminister, François Fillon, bekannt gegeben.
 
Diese Nachricht  entspricht den Forderungen der Verbände der Transportunternehmen, u.a. der FNTR (Fédération Nationale des Transports Routiers). « Es war stets unsere Position, dass die CO2-Steuer nur sinnvoll wäre, wenn sie für ganz Europa gilt », kommentierte Nicolas Paulissen, beigeordneter Generaldelegierter  der FNTR. « Die Begründung für die Aufgabe dieser Steuer ist der von uns verwendete Grund für deren Ablehnung. » NämlichEuropa. « Diese Abgabe müsste europaweit gelten, um die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Unternehmen nicht zu belasten », erklärte der französische Regierungschef.
 
Zur Erinnerung sei gesagt, dass die CO2-Steuer am 1. Juli 2010 in Kraft treten sollte. Das Projekt sah vor, dass neben den Strassentransportunternehmen auch die Fluss- und Seetransportunternehmen diese Steuer bezahlen würden, allerdings einen Steuernachlass von 35 % erhielten.